Sexueller Missbrauch: Folterzelle und Stromschläge: Neuer Bericht wirft erschreckendes Licht auf Marilyn Manson

Der "Rolling Stone" hat Vorwürfe gegen Schockmusiker Marilyn Manson gesammelt und dafür mit 55 beteiligten Menschen gesprochen. Was sie enthüllen, ist schockierend. 

Sexueller Missbrauch: Folterzelle und Stromschläge: Neuer Bericht wirft erschreckendes Licht auf Marilyn Manson

Der "Rolling Stone" hat Vorwürfe gegen Schockmusiker Marilyn Manson gesammelt und dafür mit 55 beteiligten Menschen gesprochen. Was sie enthüllen, ist schockierend. 

"Das Monster das sich für alle sichtbar versteckt" – die Überschrift einer neuen "Rolling Stone"-Reportage hat es bereits in sich.

Das Musikmagazin hat neue, schwerwiegende Vorwürfe gegen Schockmusiker Marilyn Manson gesammelt. Dafür haben die Journalisten Gerichtsakten untersucht und insgesamt mit 55 beteiligten Menschen gesprochen. Und was sie enthüllen, ist schockierend. PAID CRIME 11 Marilyn Manson

Marilyn Manson: Angebliche Folterzelle in seiner Wohnung

So soll Manson eine Aufnahmekabine in seinem Apartment in eine Folterzelle für Frauen umgewandelt haben. Mehrere Zeugen haben dem "Rolling Stone" berichtet, er habe die Frauen dort über Stunden eingesperrt und sie für vermeintliche Fehler bestraft. Die Zelle nannte er angeblich den "Raum der bösen Mädchen". Ganz überraschend kommt die Information allerdings nicht, immerhin hatte Manson bereits in Interviews erzählt, dass er einen "schalldichten" Raum habe, in den er Menschen einsperren könnte. 

Eine der Frauen, die Manson so erlebt hat und mit dem Magazin sprach, sagte: "Zuerst ließ er es cool klingen. Dann ließ er es sehr strafend klingen. Selbst wenn ich schrie, würde mich niemand hören. Zuerst kämpft man, und er genießt den Kampf. Ich lernte, mich nicht zu wehren, denn damit gab ich ihm, was er wollte. Ich war in meinem Kopf einfach ganz woanders." Seine Wohnung, die eine andere Freundin als "schwarzen Kühlschrank" bezeichnete, soll mit Pornobildchen, Hakenkreuzen und Blut dekoriert gewesen sein.

Evan Rachel Wood wirft ihm Gewalt vor

Auch "Game of Thrones"-Darstellerin Esmé Bianco behauptet, Manson habe sie missbraucht. Laut "Rolling Stone" soll er ihr Essen vorenthalten, sie gebissen, ausgepeitscht mit Stromschlägen malträtiert und sogar vergewaltigt haben. In einer Nacht habe er sie mit einer Axt bewaffnet durch seine Wohnung gejagt. 

Im Oktober vergangenen Jahres setzten sich einige von Mansons Ex-Freundinnen und Geliebten zusammen und sprachen über ihre Erlebnisse. Dabei war auch Schauspielerin Evan Rachel Wood, die erst im Februar dieses Jahres den Namen ihres Peinigers genannt hatte. Vorher hatte sie darüber geschwiegen. Sie wolle nicht mehr "in Angst vor Vergeltung, Verleumdung oder Erpressung" leben, schrieb sie damals und gab so anderen Frauen den Mut, ihre Stimmen gegen Manson zu erheben. 

Seinen Anwälten zufolge bestreitet Manson "vehement jegliche Behauptung eines sexuellen Übergriffs oder Missbrauchs von Personen". Mehrere Frauen haben ihn mittlerweile angeklagt. 

Quelle: "The Rolling Stone"