News von heute: Doppeltes Babyglück: Eisbärzwillinge im Rostocker Zoo geboren

Die News von heute im stern-Ticker.

News von heute: Doppeltes Babyglück: Eisbärzwillinge im Rostocker Zoo geboren

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Die News von heute im stern-Ticker:  

9.05 Uhr: Konsumausgaben der privaten Haushalte 2020 um drei Prozent gesunken

Im Corona-Jahr 2020 haben die Deutschen notgedrungen weniger fürs Ausgehen ausgegeben und dafür mehr fürs Wohnen und Selberkochen. Ihre Ausgaben für den Konsum sanken insgesamt nur um drei Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Summe lag im Schnitt bei 2507 Euro.  

Die Ausgaben fürs Essengehen im Restaurant und für Übernachtungen im Hotel gingen laut Statistik um 35 Prozent zurück, für den Bereich Bildung um fast 29 Prozent - das Statistische Bundesamt nennt als Beispiele Kinderbetreuungsgebühren oder Volkshochschulkurse. Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die Privathaushalte 16 Prozent weniger aus. Der Rückgang war nicht ganz so groß, weil der Kauf von Computern und Tablets, von Campingausrüstung und Wohnmobilen ebenfalls in diesen Bereich fällt - und hier stiegen die Beträge.

8.48 Uhr: Beim Fußballspiel von Gewitter überrascht – Blitz trifft neun Kinder

Ein schweres Gewitter hat am Wochenende in Südafrika mehrere Kinder beim Fußballspiel überrascht. Als sie unter einem Baum Schutz suchten, wurden neun von ihnen vom Blitz getroffen; zwei Jungen starben, die anderen mussten wegen der Schwere ihrer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Unglück hatte sich bereits am Wochenende nahe dem Ort Sheepmoor in der Provinz Mpumalanga ereignet.

Die Polizei leitete eine Untersuchung der Ereignisse ein und rief die Eltern auf, ihre Kinder bei Gewitter vor hohen, isoliert stehenden Objekten wie Bäumen oder Türmen als vermeintlichem Schutz zu warnen.

8.39 Uhr: Polens Grenzschutz: 150 Migranten versuchen Grenzdurchbruch

Eine Gruppe von rund 150 Migranten hat nach Angaben des polnischen Grenzschutzes vergeblich versucht, von Belarus aus die Grenzsperren zu überwinden und illegal in die EU zu gelangen. Der Vorfall habe sich nachts in der Nähe des Ortes Dubicze Cerkiewne ereignet, teilte die Behörde am Montag auf Twitter mit. "Der Angriff auf die polnische Grenze wurde von den belarussischen Sicherheitskräften beaufsichtigt." Da Polen keine Journalisten in das Gebiet lässt, lassen sich die Angaben nicht überprüfen.

STERN PAID Grenzkonflikt Russland 15.05Die Europäische Union beschuldigt den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Migranten aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen, um Druck auf den Westen auszuüben. Die Menschen aus dem Irak, aus Syrien und Afghanistan sind über Touristenvisa in Belarus eingereist.

7.59 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister für allgemeine Impfpflicht

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kann sich angesichts der stark steigenden Corona-Zahlen eine allgemeine Impfpflicht vorstellen. "Ich war immer eigentlich ein Gegner einer Impfpflicht", sagte er am Morgen dem Deutschlandfunk. "Ich glaube aber inzwischen, (...), dass wir relativ schnell über dieses Thema sprechen müssen." Eine Impfpflicht werde nicht heute und morgen helfen, aber sie sei der Weg aus der Pandemie. "Ich persönlich bin inzwischen als Ultima Ratio tatsächlich für diese allgemeine Impfpflicht." Darüber müsse relativ schnell in Berlin gesprochen werden - es brauche eine bundeseinheitliche Lösung.

7.26 Uhr: Rostocker Zoo freut sich über doppelten Eisbär-Nachwuchs

Im Rostocker Zoo sind Eisbärzwillinge geboren worden. Eisbärin Sizzel brachte am 14. November in der Wurfhöhle zwei winzige Eisbären zur Welt, wie der Zoo berichtete. Für die Eisbäreneltern Sizzel und Akiak seien es die ersten Jungtiere.

Drei Schneeleoparden sterben an Corona 11.50"Obwohl sie zum ersten Mal Mutter geworden ist, hat sich Sizzel als geborene Eisbärenmama entpuppt und kümmert sich großartig um ihre Zwillinge", sagte Zoodirektorin Antje Angeli. Die beiden seien, soweit das beobachtet werden kann, wohlauf und munter. "Der Tagesablauf in der Wurfhöhle beschränkt sich im Moment auf Schreien, Trinken und Schlafen." Die Tiere werden für die Besucher frühestens im März zum ersten Mal auf der Außenanlage zu sehen sein.

7.20 Uhr: Auto fährt in Menschenmenge: Fünf Tote bei Straßenparade in USA

Bei einer vorweihnachtlichen Straßenparade im US-Bundesstaat Wisconsin sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, nachdem ein Auto in die Menge raste. Das teilten die Behörden der Stadt Waukesha in der Nacht mit. Mindestens 40 Menschen seien verletzt worden. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zum Alter der Toten. Die Zahl der Opfer könne weiter steigen. Eine verdächtige Person sei in Polizeigewahrsam.

Stunden vorher hatten die Behörden mitgeteilt, dass unter den Opfern zahlreiche Kinder seien. Die Feuerwehr hatte gesagt, elf Erwachsene und zwölf Kinder seien in Krankenhäuser gebracht worden.

6.54 Uhr: Australien öffnet Grenzen für Studenten und Fachkräfte

Nach 20-monatiger Grenzschließung aufgrund der Corona-Pandemie öffnet sich Australien ab dem 1. Dezember wieder für Studenten und Fachkräfte aus dem Ausland. "Australien öffnet sich wieder für die Welt", sagte Innenministerin Karen Andrews. Es handle sich um "einen weiteren Schritt vorwärts" für das Land. 

Australien hatte als Reaktion auf die Pandemie im März 2020 eine der weltweit rigorosesten Grenzschließungen verhängt. Selbst eigenen Staatsbürgern wurde bis auf wenige Ausnahmen die Rückkehr in ihr Heimatland untersagt. Erst zu Beginn dieses Monats wurden die Grenzen für Australier wieder geöffnet. Eine allgemeine Öffnung der Grenzen ist aber noch nicht in Sicht. Weiterhin äußert sich die Regierung nicht dazu, wann wieder Touristen ins Land kommen dürfen.

6.05 Uhr: Maduro-Partei siegt bei Regionalwahlen in Venezuela

Bei Regionalwahlen in Venezuela hat die Partei des linksgerichteten Staatschefs Nicolás Maduro laut amtlichen Angaben einen klaren Erfolg errungen. Die Verbündeten Maduros hätten bei den Gouverneurswahlen in 20 der 23 Bundesstaaten den Sieg davongetragen, teilte die Wahlkommission des südamerikanischen Landes am Sonntagabend mit. Auch die Bürgermeisterwahl in der Hauptstadt Caracas entschied das Maduro-Lager demnach für sich. 

5.17 Uhr: Südkoreanische Boyband BTS gewinnt drei American Music Awards

Die südkoreanische Boyband BTS hat bei den American Music Awards den Hauptpreis als Künstler des Jahres gewonnen. Die siebenköpfige Band setzte sich unter anderem gegen Sängerin Taylor Swift durch, die den Preis zuletzt dreimal in Folge gewonnen hatte. BTS erhielten am Sonntag in Los Angeles auch die Auszeichnungen als beste Pop-Gruppe und für "Butter" als besten Pop-Song.

BTS UN-VollversammlungNewcomerin Olivia Rodrigo (18, "Drivers License"), die mit sieben Nennungen das Nominierungsfeld angeführt hatte, konnte lediglich in der Kategorie bester neuer Künstler einen "AMA" gewinnen. Auch die italienischen ESC-Sieger Maneskin ("Beggin") gingen leer aus: Sie unterlagen Rapperin Megan Thee Stallion ("Body") in der neu geschaffenen Kategorie "Trending Song" für Songs, die besonders häufig im sozialen Netzwerk Tiktok genutzt werden.

5.01 Uhr: Corona-Lockdown in Österreich: Zahlreiche Kontrollen angekündigt

Ein vierter Lockdown soll die massive Corona-Welle in Österreich brechen. Seit heute sind nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet, der Kulturbetrieb ruht, die Museen und Kinos haben geschlossen. Die Menschen dürfen ihr Zuhause nur aus triftigem Grund verlassen. Dazu zählen auch ein Spaziergang oder ein Jogginglauf. Die Schulen sind geöffnet, es ist den Eltern überlassen, ob sie ihren Nachwuchs zum Unterricht schicken. Gerade unter Kindern und Jugendlichen sind die Fallzahlen bei den Corona-Infektionen besonders hoch. Die Polizei will mit zahlreichen Kontrollen überwachen, ob die Vorschriften eingehalten werden.

4.39 Uhr: Zwei Deutsche in Südafrika wegen Handels mit bedrohten Reptilien festgenommen

Wegen illegalen Wildtierhandels sind zwei Deutsche in Südafrika festgenommen worden. Wie das südafrikanische Umweltministerium am Sonntag mitteilte, wurden die beiden Männer am Freitag in der Provinz Northern Cape nahe der Grenze zu Botsuana und Namibia gefasst. Ihnen wird vorgeworfen, illegal seltene Reptilien wie Panzergürtelschweife, Geckos und Schildkröten gefangen zu haben, um sie ins Ausland zu schmuggeln und als exotische Haustiere zu verkaufen.

Die beiden Verdächtigen sollen dem Ministerium zufolge am Montag vor einem Gericht erscheinen. Ihre Festnahme ist demnach das Ergebnis einer Zusammenarbeit mehrerer Nationalparks, Polizeiorganisationen und Umweltbehörden.

4.20 Uhr: RKI meldet 30.643 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 386,5

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 386,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 372,7 gelegen, vor einer Woche bei 303,0 (Vormonat: 95,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 30.643 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.08 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 23.607 Ansteckungen gewesen.

Corona-Zahlen Montag 22.11

2.09 Uhr: Kinderärzte fordern Impfpflicht für Erzieher und Lehrer

Kinderärzte fordern eine Corona-Impfpflicht für Erzieher und Lehrer. "Wir brauchen eine 2G-Regel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Kindertagesstätten und Schulen", sagte der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BDKJ), Jakob Maske, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Das reine Testen des Personals auf das Coronavirus sei zu wenig. "Wir haben noch keine Impfung für unter Zwölfjährige. Um sie zu schützen, müssen wir also nach Möglichkeit alle Personen impfen, die mit ihnen zu tun haben", forderte Maske. 

Die Bundesschülerkonferenz kritisierte Lehrerinnen und Lehrer, die sich einer Corona-Impfung verweigern. Lehrkräfte hätten "eine Verantwortung gegenüber ihrem Umfeld und besonders gegenüber den Schülerinnen und Schülern, denen sie in der Klasse begegnen", sagte die Generalsekretärin der Konferenz, Katharina Swinka, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

1.53 Uhr: 42-Jähriger bei Familienstreit in NRW schwer verletzt

Ein Sohn soll seinen Vater bei einem Familienstreit in einem Mehrfamilienhaus im nordrhein-westfälischen Versmold lebensbedrohlich verletzt haben. Stumpfe Gewalteinwirkung habe bei dem 42-Jährigen zu schweren Kopfverletzungen geführt, teilte die Polizei in Bielefeld mit. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Dort wurde er notoperiert. Der 21 Jahre alte Sohn war zunächst flüchtig, konnte den Angaben zufolge später aber als Tatverdächtiger festgenommen werden. Die Ermittlungen liegen bei der Mordkommission.

1.36 Uhr: Erneut Ausschreitungen bei Corona-Protesten in den Niederlanden

In den Niederlanden sind in der dritten Nacht in Folge Proteste gegen die Corona-Auflagen in Gewalt umgeschlagen. In  Groningen, Leeuwarden, Enschede und Tilburg entzündeten laut Polizeiangaben und Medienberichten Randalierer am Sonntagabend Feuerwerkskörper und richteten Sachschäden an. In Enschede nahe der deutschen Grenze riefen die Behörden den Ausnahmezustand aus. Auch in der belgischen Hauptstadt Brüssel kam es am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Restriktionen zu Krawallen.

0.24 Uhr: Pflegerat für Kündigungen von ungeimpften Pflegekräften

Der Deutsche Pflegerat hat sich dafür ausgesprochen, dass ungeimpfte Mitarbeiter im Falle der Einführung einer Corona-Impfpflicht in Pflegeheimen gekündigt werden. Sollte der Gesetzgeber vorgeben, dass nur Geimpfte und Genesene in Pflegeheimen arbeiten dürfen, "haben die Einrichtungen gar keine andere Wahl, als sich von diesen Mitarbeitenden zu trennen", sagte Pflegeratspräsidentin Christine Vogler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. 

"Wer zum Einfallstor für Corona im Pflegeheim wird, kann dort einfach nicht arbeiten", betonte Vogler. Der Gesetzgeber müsse daher klar vorgeben, dass Pflegeeinrichtungen ungeimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kündigen dürfen. Der Pflegerat ist die Dachorganisation von Verbänden der Pflegebranche.

0.10 Uhr: Lauterbach hält Maskenpflicht an Schulen im gesamten Winter für nötig

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält eine Maskenpflicht in den Schulen voraussichtlich über den gesamten Winter hinweg für notwendig. Seiner Einschätzung nach sei die Wahrscheinlichkeit "sehr gering", dass durch den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie die Maskenpflicht an den Schulen in den Wintermonaten nicht mehr gebraucht werde, sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland in einem am Montag veröffentlichten Podcast-Interview.