News von heute: Corona-Inzidenz von Sachsen liegt nur noch knapp unter 1000

Die News von heute im stern-Ticker.

News von heute: Corona-Inzidenz von Sachsen liegt nur noch knapp unter 1000

Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker:  

11.54 Uhr: Kenia führt Corona-Impfpflicht in weiten Bereichen ein

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie verschärft Kenia seine Impfregeln und erlaubt vom 21. Dezember an etwa den Zugang zu Behörden, Hotels oder Nationalparks nur noch für nachweislich Geimpfte. Flugbegleiter und Piloten, Busfahrer, Taxifahrer und Fahrer von Motorradtaxis müssen nach den am Sonntag angekündigten neuen Regeln dann nachweislich voll gegen Corona geimpft sein. Betroffen sind aber auch europäische Besucher des Landes: Auch sie müssen künftig vor der Einreise nicht nur einen negativen PCR-Test vorlegen, sondern nachweisen, dass sie vollständig geimpft sind.

Die Verschärfung der Regeln kurz vor Weihnachten soll einen rasanten Anstieg der Infektionszahlen verhindern. Viele in Städten lebende Kenianer verbringen die Feiertage in den Heimatregionen ihrer Familien, dabei dürfte die Forderung nach sozialer Distanz häufig unberücksichtigt bleiben. Zudem sind die Weihnachtsferien traditionell Hochsaison in den wichtigen Tourismusgebieten des ostafrikanischen Landes.

11.50 Uhr: Betrunkener hält Auto fälschlicherweise für Taxi – Handgemenge

Ein Betrunkener hat in Bielefeld ein privates Auto mit einem Taxi verwechselt - und Prügel einstecken müssen, weil er für einen Dieb gehalten wurde. Der 22-Jährige hatte in der Nacht zu Sonntag in einem unbesetzten Auto mit laufendem Motor ein vermeintliches Taxi erkannt und wollte einsteigen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Allerdings war das Fahrzeug nur kurz von mehreren Männern abgestellt worden, die ihrerseits ihren Freund zu Hause abgesetzt hatten und noch an dessen Haustür standen. Als die Drei die fremde Person an ihrem Auto sahen, seien sie losgestürmt, da sie glaubten, der Fremde wollte ihr Auto stehlen. Es sei zum Handgemenge gekommen, bis der 22-Jährige die Flucht ergriff.

Zwei Männer trugen leichte Gesichtsverletzungen davon, eine Brille ging zu Bruch. Eine Polizeistreife war schließlich auf den Flüchtigen und seine drei Verfolger aufmerksam geworden und hatte das Missverständnis aufgeklärt.

11.44 Uhr: Premier verurteilt Krawalle in den Niederlanden

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte hat die Krawalle der vergangenen Tage in seinem Land scharf verurteilt. Das sei "eine reine Gewaltexplosion unter dem Deckmantel von Demonstrieren", sagte Rutte am Montag Reportern in Den Haag. Polizei und Justiz täten nun alles, um die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen, sagte der geschäftsführende Premier.

In den vergangenen drei Nächten hatte es zum Teil heftige Ausschreitungen in mehreren Städten gegeben. In der Nacht zum Montag waren vor allem Enschede im Osten und Groningen im Süden Schauplätze der Gewalt. Oft waren zunächst friedliche Proteste gegen staatliche Corona-Beschränkungen der Auslöser. Das Demonstrationsrecht sei ein hohes Gut, sagte der Premier. "Aber ich werde nie akzeptieren, dass Idioten reine Gewalt gegen Hilfs- und Einsatzkräfte gebrauchen mit der Ausrede: Wir sind unzufrieden."

11.18 Uhr: Zwei der 17 entführten Nordamerikaner in Haiti freigelassen

Mehr als fünf Wochen nach ihrer Entführung in Haiti sind zwei der 17 entführten Nordamerikaner wieder frei. Die Freigelassenen seien "sicher" und "frohgemut" und würden versorgt, erklärte die christliche Hilfsorganisation Christian Aid Ministries, der die Entführten angehören, am Sonntag. Die Missionare und ihre Familienangehörigen - 16 US-Bürger und ein Kanadier - waren Mitte Oktober außerhalb der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince von einer kriminellen Bande verschleppt worden.

Bei den Entführten handelte es sich nach früheren Angaben von Christian Aid Ministries um zwölf Erwachsene und fünf Minderjährige im Alter zwischen acht Monaten und 15 Jahren. Zu Identität und Alter der beiden Freigelassenen sowie zum Hintergrund der Freilassung machte die Organisation nun keine Angaben. Es könnten nur "eingeschränkte Informationen" herausgegeben werden, teilte sie mit.

11.02 Uhr: Taliban verbieten Filme mit Frauen und "unmoralische" Fernsehinhalte

In Afghanistan haben die regierenden militant-islamistischen Taliban weitreichende Einschränkungen für Fernsehinhalte verhängt. TV-Sender dürften keine Filme oder Serien mehr zeigen, in denen Frauen eine Rolle spielten oder die der islamischen Scharia oder afghanischen Werten widersprächen, heißt es in einer Anweisung des Ministeriums für die Förderung der Tugend und Verhütung des Lasters, die am Sonntag an Fernsehsender ausgegeben wurde. Der Sprecher des Ministeriums, Mohammed Sadik Asif, bestätigte am Montag die Direktive.

Die Ausstrahlung heimischer oder ausländischer Filme, die fremde Kulturen und Traditionen in der afghanischen Gesellschaft verbreiteten und Sittenlosigkeit verursachten, müssten gestoppt werden, heißt es in der Anweisung. In Unterhaltungsprogrammen solle zudem niemand beleidigt werden. Weiter erlaubt ist der Auftritt von Moderatorinnen oder Reporterinnen, allerdings müssten diese den islamischen Hidschab tragen.

10.31 Uhr: Frankreich schickt wegen Ausschreitungen Spezialkräfte nach Guadeloupe

Zur Eindämmung der wochenlangen Corona-Unruhen in Guadeloupe sind Elitetruppen und Anti-Terror-Einheiten der französischen Polizei in dem Überseegebiet in der Karibik eingetroffen. Die Spezialkräfte seien bereits kurz nach ihrer Ankunft an die Arbeit gegangen und hätten Straßenblockaden geräumt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Seit Wochen kommt es zu gewaltsamen Demonstrationen und Plünderungen, nachdem eine Impfpflicht für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen eingeführt worden war.

Paris hatte angesichts der Ausschreitungen auf der Karibikinsel am Freitag eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. In der Nacht zu Sonntag nahm die Polizei 38 Menschen wegen Verstößen gegen die Auflagen fest. Zwei Sicherheitskräfte wurden verletzt, als Randalierer Geschäfte plünderten und in Brand steckten. Demonstranten hätten auch auf Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute geschossen, teilten die Behörden mit. Es seien "organisierte Banden" an den Unruhen beteiligt.

10.16 Uhr: Kretschmer fordert, jeden zugelassenen Impfstoff gegen Corona zu nutzen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat in der Debatte über Obergrenzen für Biontech-Impfstoff für pragmatisches Impfen ohne Rücksicht auf den Hersteller aufgerufen. "Jeder Impfstoff, den wir haben, ist ein Segen. Und wir sollten jeden Impfstoff nutzen, ganz gleich welcher es ist, der zugelassen ist", sagte er am Montag beim Eintreffen zu hybriden Beratungen der CDU-Spitze in Berlin. "Es geht hier nicht darum, was uns besser gefällt", ergänzte Kretschmer. "Man soll beherzt zugreifen, das ist das Entscheidende."

Zugleich kritisierte Kretschmer die Kommunikation des geschäftsführenden Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) im Zusammenhang mit Bestellobergrenzen für Biontech-Impfstoff als unglücklich. "Das weiß der Bundesminister auch." Aber es gebe einen großen Bedarf an Impfstoff. Biontech wie Moderna erzielten die gleiche Wirkung und seien für den gleichen Personenkreis zugelassen. Er selbst sei zweimal mit Astrazeneca geimpft, "ich werde jetzt auch Moderna nehmen". Zurückhaltend äußerte sich der Ministerpräsident zu einer Impfpflicht. Diese müsse in Ruhe besprochen werden, eine Diskussion über die Medien sei nicht hilfreich.

10.02 Uhr: Hausärzte üben scharfe Kritik an Rationalisierung von Biontech-Impfstoff

Der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, hat in einem Schreiben an das Gesundheitsministerium die geplante Rationierung von Biontech-Impfstoff bei niedergelassenen Ärzten scharf kritisiert. "In der Gesamtschau fürchten wir, dass das von Ihnen vorgesehene Lieferschema eine Beschleunigung der Impfkampagne eher behindert als fördert", zitierte das Portal "The Pioneer" aus einem Brief Weigeldts an das Ministerium. 

Die Ärzte seien "kurzfristig und sehr überraschend" mit einem Schreiben des Ministeriums konfrontiert worden, in dem eine Beschränkung für Bestellungen von Biontech-Impfstoff auf wöchentlich 30 Dosen ab kommender Woche angekündigt werde, heißt es demnach weiter in dem Brief. Dabei seien für Impfzentren und mobile Impfteams eine Bestellmenge von 1020 Dosen vorgesehen. Die Hausärzte sollen verstärkt Moderna verimpfen.

10.01 Uhr: Neuseeland beendet Corona-Lockdown in Auckland Anfang Dezember

Neuseeland beendet nach dreieinhalb Monaten den Corona-Lockdown in Auckland. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Montag ankündigte, werden die Einschränkungen in der größten Stadt Neuseelands am 2. Dezember aufgehoben. Gleichzeitig will die Regierung ihre neue Strategie im Kampf gegen das Coronavirus umsetzen: Das Ziel ist nun nicht mehr, das Virus vollständig auszurotten, sondern die hochansteckende Delta-Variante vor allem durch Impfungen einzudämmen.

"Die harte Wahrheit ist, dass Delta hier ist und nicht mehr weggehen wird", sagte Ardern. Kein Land der Welt habe geschafft, die Delta-Variante zu eliminieren. Neuseeland sei für den Kampf gegen die Virusvariante aber immer noch "besser aufgestellt als die meisten anderen".

9.20 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen nähert sich der Marke von 1000

In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut deutlich gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Morgen einen Wert von 960,7, am Sonntag lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch bei 862,1. Innerhalb eines Tages zählten die Gesundheitsämter 5899 neue Infektionen, 9 Todesfälle kamen hinzu. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 386,5.

Innerhalb Sachsens wurde die höchste Sieben-Tage-Inzidenz aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 1612,4 gemeldet. Es folgt der Landkreis Bautzen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1474,4. Am Montag lagen insgesamt sieben Landkreise über einem Inzidenzwert von 1000. Die niedrigste Inzidenz meldete das RKI für die Landeshauptstadt Dresden (465,5).

9.05 Uhr: Konsumausgaben der privaten Haushalte 2020 um drei Prozent gesunken

Im Corona-Jahr 2020 haben die Deutschen notgedrungen weniger fürs Ausgehen ausgegeben und dafür mehr fürs Wohnen und Selberkochen. Ihre Ausgaben für den Konsum sanken insgesamt nur um drei Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Summe lag im Schnitt bei 2507 Euro.  

Die Ausgaben fürs Essengehen im Restaurant und für Übernachtungen im Hotel gingen laut Statistik um 35 Prozent zurück, für den Bereich Bildung um fast 29 Prozent - das Statistische Bundesamt nennt als Beispiele Kinderbetreuungsgebühren oder Volkshochschulkurse. Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur gaben die Privathaushalte 16 Prozent weniger aus. Der Rückgang war nicht ganz so groß, weil der Kauf von Computern und Tablets, von Campingausrüstung und Wohnmobilen ebenfalls in diesen Bereich fällt - und hier stiegen die Beträge.

8.48 Uhr: Beim Fußballspiel von Gewitter überrascht – Blitz trifft neun Kinder

Ein schweres Gewitter hat am Wochenende in Südafrika mehrere Kinder beim Fußballspiel überrascht. Als sie unter einem Baum Schutz suchten, wurden neun von ihnen vom Blitz getroffen; zwei Jungen starben, die anderen mussten wegen der Schwere ihrer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das Unglück hatte sich bereits am Wochenende nahe dem Ort Sheepmoor in der Provinz Mpumalanga ereignet.

Die Polizei leitete eine Untersuchung der Ereignisse ein und rief die Eltern auf, ihre Kinder bei Gewitter vor hohen, isoliert stehenden Objekten wie Bäumen oder Türmen als vermeintlichem Schutz zu warnen.

8.39 Uhr: Polens Grenzschutz: 150 Migranten versuchen Grenzdurchbruch

Eine Gruppe von rund 150 Migranten hat nach Angaben des polnischen Grenzschutzes vergeblich versucht, von Belarus aus die Grenzsperren zu überwinden und illegal in die EU zu gelangen. Der Vorfall habe sich nachts in der Nähe des Ortes Dubicze Cerkiewne ereignet, teilte die Behörde am Montag auf Twitter mit. "Der Angriff auf die polnische Grenze wurde von den belarussischen Sicherheitskräften beaufsichtigt." Da Polen keine Journalisten in das Gebiet lässt, lassen sich die Angaben nicht überprüfen.

STERN PAID Grenzkonflikt Russland 15.05Die Europäische Union beschuldigt den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, in organisierter Form Migranten aus Krisenregionen an die EU-Außengrenze zu bringen, um Druck auf den Westen auszuüben. Die Menschen aus dem Irak, aus Syrien und Afghanistan sind über Touristenvisa in Belarus eingereist.

7.59 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister für allgemeine Impfpflicht

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kann sich angesichts der stark steigenden Corona-Zahlen eine allgemeine Impfpflicht vorstellen. "Ich war immer eigentlich ein Gegner einer Impfpflicht", sagte er am Morgen dem Deutschlandfunk. "Ich glaube aber inzwischen, (...), dass wir relativ schnell über dieses Thema sprechen müssen." Eine Impfpflicht werde nicht heute und morgen helfen, aber sie sei der Weg aus der Pandemie. "Ich persönlich bin inzwischen als Ultima Ratio tatsächlich für diese allgemeine Impfpflicht." Darüber müsse relativ schnell in Berlin gesprochen werden - es brauche eine bundeseinheitliche Lösung.

7.26 Uhr: Rostocker Zoo freut sich über doppelten Eisbär-Nachwuchs

Im Rostocker Zoo sind Eisbärzwillinge geboren worden. Eisbärin Sizzel brachte am 14. November in der Wurfhöhle zwei winzige Eisbären zur Welt, wie der Zoo berichtete. Für die Eisbäreneltern Sizzel und Akiak seien es die ersten Jungtiere.

Drei Schneeleoparden sterben an Corona 11.50"Obwohl sie zum ersten Mal Mutter geworden ist, hat sich Sizzel als geborene Eisbärenmama entpuppt und kümmert sich großartig um ihre Zwillinge", sagte Zoodirektorin Antje Angeli. Die beiden seien, soweit das beobachtet werden kann, wohlauf und munter. "Der Tagesablauf in der Wurfhöhle beschränkt sich im Moment auf Schreien, Trinken und Schlafen." Die Tiere werden für die Besucher frühestens im März zum ersten Mal auf der Außenanlage zu sehen sein.

7.20 Uhr: Auto fährt in Menschenmenge: Fünf Tote bei Straßenparade in USA

Bei einer vorweihnachtlichen Straßenparade im US-Bundesstaat Wisconsin sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, nachdem ein Auto in die Menge raste. Das teilten die Behörden der Stadt Waukesha in der Nacht mit. Mindestens 40 Menschen seien verletzt worden. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zum Alter der Toten. Die Zahl der Opfer könne weiter steigen. Eine verdächtige Person sei in Polizeigewahrsam.

Stunden vorher hatten die Behörden mitgeteilt, dass unter den Opfern zahlreiche Kinder seien. Die Feuerwehr hatte gesagt, elf Erwachsene und zwölf Kinder seien in Krankenhäuser gebracht worden.

6.54 Uhr: Australien öffnet Grenzen für Studenten und Fachkräfte

Nach 20-monatiger Grenzschließung aufgrund der Corona-Pandemie öffnet sich Australien ab dem 1. Dezember wieder für Studenten und Fachkräfte aus dem Ausland. "Australien öffnet sich wieder für die Welt", sagte Innenministerin Karen Andrews. Es handle sich um "einen weiteren Schritt vorwärts" für das Land. 

Australien hatte als Reaktion auf die Pandemie im März 2020 eine der weltweit rigorosesten Grenzschließungen verhängt. Selbst eigenen Staatsbürgern wurde bis auf wenige Ausnahmen die Rückkehr in ihr Heimatland untersagt. Erst zu Beginn dieses Monats wurden die Grenzen für Australier wieder geöffnet. Eine allgemeine Öffnung der Grenzen ist aber noch nicht in Sicht. Weiterhin äußert sich die Regierung nicht dazu, wann wieder Touristen ins Land kommen dürfen.

6.05 Uhr: Maduro-Partei siegt bei Regionalwahlen in Venezuela

Bei Regionalwahlen in Venezuela hat die Partei des linksgerichteten Staatschefs Nicolás Maduro laut amtlichen Angaben einen klaren Erfolg errungen. Die Verbündeten Maduros hätten bei den Gouverneurswahlen in 20 der 23 Bundesstaaten den Sieg davongetragen, teilte die Wahlkommission des südamerikanischen Landes am Sonntagabend mit. Auch die Bürgermeisterwahl in der Hauptstadt Caracas entschied das Maduro-Lager demnach für sich. 

5.17 Uhr: Südkoreanische Boyband BTS gewinnt drei American Music Awards

Die südkoreanische Boyband BTS hat bei den American Music Awards den Hauptpreis als Künstler des Jahres gewonnen. Die siebenköpfige Band setzte sich unter anderem gegen Sängerin Taylor Swift durch, die den Preis zuletzt dreimal in Folge gewonnen hatte. BTS erhielten am Sonntag in Los Angeles auch die Auszeichnungen als beste Pop-Gruppe und für "Butter" als besten Pop-Song.

BTS UN-VollversammlungNewcomerin Olivia Rodrigo (18, "Drivers License"), die mit sieben Nennungen das Nominierungsfeld angeführt hatte, konnte lediglich in der Kategorie bester neuer Künstler einen "AMA" gewinnen. Auch die italienischen ESC-Sieger Maneskin ("Beggin") gingen leer aus: Sie unterlagen Rapperin Megan Thee Stallion ("Body") in der neu geschaffenen Kategorie "Trending Song" für Songs, die besonders häufig im sozialen Netzwerk Tiktok genutzt werden.

5.01 Uhr: Corona-Lockdown in Österreich: Zahlreiche Kontrollen angekündigt

Ein vierter Lockdown soll die massive Corona-Welle in Österreich brechen. Seit heute sind nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet, der Kulturbetrieb ruht, die Museen und Kinos haben geschlossen. Die Menschen dürfen ihr Zuhause nur aus triftigem Grund verlassen. Dazu zählen auch ein Spaziergang oder ein Jogginglauf. Die Schulen sind geöffnet, es ist den Eltern überlassen, ob sie ihren Nachwuchs zum Unterricht schicken. Gerade unter Kindern und Jugendlichen sind die Fallzahlen bei den Corona-Infektionen besonders hoch. Die Polizei will mit zahlreichen Kontrollen überwachen, ob die Vorschriften eingehalten werden.

4.39 Uhr: Zwei Deutsche in Südafrika wegen Handels mit bedrohten Reptilien festgenommen

Wegen illegalen Wildtierhandels sind zwei Deutsche in Südafrika festgenommen worden. Wie das südafrikanische Umweltministerium am Sonntag mitteilte, wurden die beiden Männer am Freitag in der Provinz Northern Cape nahe der Grenze zu Botsuana und Namibia gefasst. Ihnen wird vorgeworfen, illegal seltene Reptilien wie Panzergürtelschweife, Geckos und Schildkröten gefangen zu haben, um sie ins Ausland zu schmuggeln und als exotische Haustiere zu verkaufen.

Die beiden Verdächtigen sollen dem Ministerium zufolge am Montag vor einem Gericht erscheinen. Ihre Festnahme ist demnach das Ergebnis einer Zusammenarbeit mehrerer Nationalparks, Polizeiorganisationen und Umweltbehörden.

4.20 Uhr: RKI meldet 30.643 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 386,5

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 386,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 372,7 gelegen, vor einer Woche bei 303,0 (Vormonat: 95,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 30.643 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.08 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 23.607 Ansteckungen gewesen.

Corona-Zahlen Montag 22.11

2.09 Uhr: Kinderärzte fordern Impfpflicht für Erzieher und Lehrer

Kinderärzte fordern eine Corona-Impfpflicht für Erzieher und Lehrer. "Wir brauchen eine 2G-Regel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Kindertagesstätten und Schulen", sagte der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BDKJ), Jakob Maske, der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Das reine Testen des Personals auf das Coronavirus sei zu wenig. "Wir haben noch keine Impfung für unter Zwölfjährige. Um sie zu schützen, müssen wir also nach Möglichkeit alle Personen impfen, die mit ihnen zu tun haben", forderte Maske. 

Die Bundesschülerkonferenz kritisierte Lehrerinnen und Lehrer, die sich einer Corona-Impfung verweigern. Lehrkräfte hätten "eine Verantwortung gegenüber ihrem Umfeld und besonders gegenüber den Schülerinnen und Schülern, denen sie in der Klasse begegnen", sagte die Generalsekretärin der Konferenz, Katharina Swinka, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

1.53 Uhr: 42-Jähriger bei Familienstreit in NRW schwer verletzt

Ein Sohn soll seinen Vater bei einem Familienstreit in einem Mehrfamilienhaus im nordrhein-westfälischen Versmold lebensbedrohlich verletzt haben. Stumpfe Gewalteinwirkung habe bei dem 42-Jährigen zu schweren Kopfverletzungen geführt, teilte die Polizei in Bielefeld mit. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Dort wurde er notoperiert. Der 21 Jahre alte Sohn war zunächst flüchtig, konnte den Angaben zufolge später aber als Tatverdächtiger festgenommen werden. Die Ermittlungen liegen bei der Mordkommission.

1.36 Uhr: Erneut Ausschreitungen bei Corona-Protesten in den Niederlanden

In den Niederlanden sind in der dritten Nacht in Folge Proteste gegen die Corona-Auflagen in Gewalt umgeschlagen. In  Groningen, Leeuwarden, Enschede und Tilburg entzündeten laut Polizeiangaben und Medienberichten Randalierer am Sonntagabend Feuerwerkskörper und richteten Sachschäden an. In Enschede nahe der deutschen Grenze riefen die Behörden den Ausnahmezustand aus. Auch in der belgischen Hauptstadt Brüssel kam es am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Restriktionen zu Krawallen.

0.24 Uhr: Pflegerat für Kündigungen von ungeimpften Pflegekräften

Der Deutsche Pflegerat hat sich dafür ausgesprochen, dass ungeimpfte Mitarbeiter im Falle der Einführung einer Corona-Impfpflicht in Pflegeheimen gekündigt werden. Sollte der Gesetzgeber vorgeben, dass nur Geimpfte und Genesene in Pflegeheimen arbeiten dürfen, "haben die Einrichtungen gar keine andere Wahl, als sich von diesen Mitarbeitenden zu trennen", sagte Pflegeratspräsidentin Christine Vogler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. 

"Wer zum Einfallstor für Corona im Pflegeheim wird, kann dort einfach nicht arbeiten", betonte Vogler. Der Gesetzgeber müsse daher klar vorgeben, dass Pflegeeinrichtungen ungeimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kündigen dürfen. Der Pflegerat ist die Dachorganisation von Verbänden der Pflegebranche.

0.10 Uhr: Lauterbach hält Maskenpflicht an Schulen im gesamten Winter für nötig

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält eine Maskenpflicht in den Schulen voraussichtlich über den gesamten Winter hinweg für notwendig. Seiner Einschätzung nach sei die Wahrscheinlichkeit "sehr gering", dass durch den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie die Maskenpflicht an den Schulen in den Wintermonaten nicht mehr gebraucht werde, sagte Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland in einem am Montag veröffentlichten Podcast-Interview.