Joanne K. Rowling wegen Transphobie-Vorwürfen nicht zu Harry-Potter-TV-Special eingeladen

20 Jahre nach dem Kinostart des ersten Films der Harry-Potter-Reihe kommen die beteiligten Stars in einem HBO-TV-Special zusammen. Die Autorin der populären Bücher, Joanne K. Rowling, ist zur Wiedervereinigung jedoch wegen umstrittener Tweets nicht eingeladen worden.

Joanne K. Rowling wegen Transphobie-Vorwürfen nicht zu Harry-Potter-TV-Special eingeladen

Der Kinostart des ersten Films der weltweit beliebten Harry-Potter-Reihe, "Harry Potter und der Stein der Weisen", ist inzwischen 20 Jahre her.

Das Universum, das Millionen Fans auf der ganzen Welt gewann, beruht auf Romanen der britischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling. Das für die Jugendliteratur und die ganze moderne Kultur wichtige Jubiläum will der US-Fernsehsender HBO mit einem TV-Special feiern, bei dem viele der beteiligten Stars wieder zusammenkommen und sich an ihre Arbeit bei der Erschaffung der beliebten Fantasy-Welt erinnern werden. Die Schöpferin von Harry Potter ist zum Projekt jedoch nicht eingeladen worden.

Rowling war wegen umstrittener Tweets bezüglich Transgender-Personen in die Kritik geraten. Die Schriftstellerin wird der Transphobie beschuldigt, weil sie unter einem Tweet mit dem Begriff "Menschen, die menstruieren" scherzte, dass es früher ein Wort für diese Menschen gegeben habe.

Außerdem stand die Schriftstellerin und bekannte Verteidigerin der Rechte von Frauen und Kindern wegen ihrer kritischen Kommentare bezüglich Geschlechtsumwandlungen von Minderjährigen im Zentrum einer Hasswelle. Auch die Schauspieler Emma Watson und Daniel Radcliffe, die den Start ihrer erfolgreichen Karrieren gerade den Hauptrollen in den Harry-Potter-Filmen zu verdanken hatten, schlossen sich der Kritik an. Viele Aktivisten wünschten der Schriftstellerin den Tod, auf Twitter verbreitete sich der Hashtag "RIP J K Rowling". 

Nach dem "Cancelling" der Schöpferin der Harry-Potter-Bücher aus der Jubiläumsfeier wird auf Twitter ein weiterer Hashtag populär: "I Stand With J K Rowling". Darunter äußern Nutzer ihre Unzufriedenheit mit der HBO-Entscheidung und rufen dazu auf, nicht zu vergessen, dass die Unternehmen dank der Harry-Potter-Welt weiter Geld verdienen, während die Autorin der Bücherserie Kritik ausgesetzt ist und der Cancel Culture zum Opfer fällt. Außerdem sind viele mit der Behauptung nicht einverstanden, dass Rowling transphobe Aussagen gemacht habe.

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