"Hot oder Schrott – Die Allestester": Übersicht: Alle Testprodukte der aktuellen Folgen

Es sind vor allem die kleinen Ausraster von Detlef Steves und Matthias Mangiapane, die der Sendung "Hot oder Schrott – die Allestester" die unterhaltsame Würze verleihen. Aber auch die anderen großen und kleinen Produkttester gaben in der aktuellen Folge wieder ihr Bestes (von sich).

"Hot oder Schrott – Die Allestester": Übersicht: Alle Testprodukte der aktuellen Folgen

Es sind vor allem die kleinen Ausraster von Detlef Steves und Matthias Mangiapane, die der Sendung "Hot oder Schrott – die Allestester" die unterhaltsame Würze verleihen. Aber auch die anderen großen und kleinen Produkttester gaben in der aktuellen Folge wieder ihr Bestes (von sich).

Seit fünf Jahren flimmert die Sendung über die deutschen Bildschirme – mittlerweile sogar zur Prime Time auf Vox: Jeden Dienstag um 20.15 Uhr testen Steffi und Roland Bartsch, Ingrid und Otto Kneidinger, Kathrin und Andreas Sartorius, Familie Hopf, Nicole und Detlef Steves, Matthias Mangiapane und Hubert Fella sowie eine Kölner Studenten-WG kuriose Artikel aus aller Herren Länder. Im Fokus der Serie steht neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch die Sinnhaftigkeit der Produktneuheiten. Und genau diese bringt den einen oder anderen Tester regelmäßig zum Verzweifeln.

Die Testprodukte vom 16.11.2021

Smart HulaHoop

Die Testprodukte vom 31.08.2021

Lunchbox

Bett DREAM

Die Testprodukte vom 24.08.2021

SKLZ Speed Chute

  1. SKL Speed Chute
  2. Air Jack Ballonwagenheber
  3. HornEx! Hornhautentferner
  4. Tarnanzug Ghillie woodland

Ballonwagenheber

  1. LandRoller Skates Mojo
  2. Ear Wax Stripes
  3. Flipstick - der Sitzstock
  4. Goat Yoga Party Game

Flipstick Sitzstock

Die Testprodukte vom 10.08.2021

Orbit Wheels

Dremel Cleanser

Sky Bounce

Die Testprodukte vom 01.08.2021

Night GoG Champagne Gun

Meat Roller

Die Testprodukte vom 25.07.2021

Ear Washer

  1. Jabii
  2. Astone Sit 'n Joy
  3. Ear Washer - Professional Earwax Removal Kit
  4. Steereon
  5. MYO Mayonnaise Maker
  6. Ice Chiller
  7. ZipSeam 3.0
  8. Primo Supply Wearable Umbrella
  9. Inflatable Cabinet
  10. Sicherheits-Reißverschluss
  11. Tube Runner

Die Testprodukte vom 18.07.2021

Fummelei

  1. Sbyke P20
  2. Fummelei
  3. Lekue Omelette-Garer
  4. Rain Shoe Cover
  5. Gymform Disk AB Exerciser
  6. 4D Waterproof Eyebrow Tattoo
  7. Mini Waschmaschine
  8. 8Sense Haltungstrainer
  9. DIPDA Line
  10. SNOOOR
  11. Wasser-Laufrolle

Omelette Kocher

Die Testprodukte vom 24.05.2021

API Egg

  1. iubest Intelligent Electric Suitcase
  2. EGGstractor
  3. Sunshine Smile Waterball
  4. Lick' em Cat Scratcher
  5. Body Form Sauna Pants
  6. Veggiefino
  7. BodyCROSS Schwimmtrainer
  8. Tap Strap

API Boot

Die Testprodukte vom 13.04.2021

API Choco 3D Drucker

  1. ZIPPER Elektro-Schubkarre
  2. Poke Slim EMS
  3. Madera Hängemattengestell
  4. Federfußball
  5. Mycusini 3D Choco Drucker
  6. Safe-Trac Overdoor Zervixtraktion
  7. QU-AX Gentlemen Bike

API Zipper E-Schubkarre

Die Testprodukte vom 06.04.2021

Mozarella

1. Mozzarella selber machen Set

2. ARC-NRG Push Up

3. Skatey Balance Surfer

4. 2 Parts Infrared Sauna Blanket

5. Multi-Paul Getränkehalter

6. FinFun Mermaid Tail und Monofin

7. Royal Gardineer

Royal

Die Testprodukte vom 16.03.2021

1. Sing4Fun Karaoke-Mikrofon
Zum Auftakt des Testmarathons treten die pink bebrillte und ausgesprochen gut gelaunte Steffi und ihr Göttergatte Roland im spontanen Karaoke-Wettbewerb mit dem "Sing4Fun"-Bluetooth-Mikrofon gegen die pensionierten Opernsänger Ingrid und Otto sowie die Jungs aus der Kölner Studenten-WG an. Steffi, die in dem Paket zunächst eine Taschenlampe vermutet, ist komplett aus dem Häuschen als sie das güldene Mikro in den Händen hält. Ihre Interpretationen von Nenas "99 Luftballons" und dem Hans-Albers-Klassiker "Flieger, grüß mir die Sonne" haben großen Unterhaltungswert. Mehr aber auch nicht. Die Hunde des Paares würden sich ziemlich sicher ihre Ohren zuhalten, wenn sie nur könnten. Während sich die Studenten am Rhein in einem ihrer Betten räkeln und dabei mit Feuerzeug und einer Kabeltrommel am langen Arm eher schlecht als recht die Bees-Gees-Ballade "How deep is your love" schmachten, gibt Otto eine kleine Kostprobe seiner passablen Gesangskunst. Der 83-Jährige intoniert ein Loblied auf Wien. Über den Sieger dieses Contests gibt es keine zwei Meinungen. Über das Karaoke-Mikro für die Handtasche dagegen schon. Ingrid ist – wenig überraschend – schwer empört und kann mit dem Spaß-Tool überhaupt nichts anfangen. Ihr Urteil: Schrott. Vermutlich auch, weil man ein Smartphone braucht, um der Lautsprecher-Mikrofon-Kombi überhaupt ein Ton zu entlocken. Steffi flippt schier aus, reckt beiden Daumen nach oben und vergibt für das knapp 50 Euro teure Bluetooth-Tool ein Doppel-Hot mit Sternchen.

2. Saure Nierchen
Weiter geht's mit einem Snack für die Kleinen. Dieses Mal serviert Detlef das Lieblingsgericht seiner Schwester. Er selbst kann und will sich weder an den Geschmack noch an den Geruch dieses speziellen Schmauses erinnern. Bei den Kids kommen die "Sauren Nierchen mit Kartoffelbrei", etwas überraschend, recht gut an, während "Deffi" seinen Ekel nur schwer verbergen kann. "Schmeckt doch super", findet die 12-jährige Luana – zumindest bis ihr Detlef beichtet, was da genau auf dem Teller liegt. Danach findet sie es zwar immer noch lecker – eine weitere Gabel Schweineniere lehnt sie dann aber doch ab. Fazit: Gegen Fischstäbchen, Nutella mit Marmelade und Spaghetti mit Tomatensoße hat Detlefs kulinarisches Kindheitstrauma keine Chance. Fast einstimmiges Urteil: Daumen runter oder kurz: Schrott.

3. Uuni 3 Pizzaofen
Schwer zu schleppen, haben Matthias und Hubert, das Ehepaar Steves und Familie Hopf bei ihrem Testdebüt in dieser Sendung. Passend zur anstehenden Gartensaison dürfen sie einen transportablen Pizzaofen auf Herz und Nierchen untersuchen. Und optisch räumt der Uuni 3 schon mal zehn von zehn Punkten ab. "Sieht aus wie ein Raumschiff", findet Mickey Hopf. Und auch Hubert ist hin und weg. Beim Gedanken an eine Pizza Hawaii mit viel Knoblauch zum Frühstück läuft ihm das Wasser im Mund zusammen. Derweil frotzelt Matthias einmal mehr über die fränkische Mundart seines Partners und erklärt dem Zuschauer, was er unter einer "röschen" Pizza zu verstehen hat. Von der sind die Allestester zu diesem Zeitpunkt aber noch weit entfernt. Denn auch Familie Hopf und die Steves' müssen den Outdoor-Ofen erst noch aufbauen. Während Detlef die Steinplatte bewundert, runzelt Papa Hopf die Stirn als er das Produktversprechen liest. In nur 60 Sekunden soll der Uuni 3 eine knusprige Pizza zaubern. "Ich glaube nicht, dass man in der Zeit eine fertig gebackene Ofenpizza bekommt", legt sich Remo fest. Matthias und Hubert lösen das Aufbau-Bilderrätsel routiniert. "Das ist doch Idioten sicher", urteilt Handwerkerin Matthias. Auch bei den Hopfs basteln die Männer. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten und einem kurzen Handgemenge mit den Frauen ist der Ofen aber recht schnell einsatzbereit. Nur bei Detlef und Nicole klemmt das Ofenrohr. "Wir haben doch zu viele Teile hier", erklärt Nicole ratlos. Später wird es kurz laut und Detlef ist drauf und dran, die Brocken hinzuwerfen.

Kurz bevor die Allestester einen Hungerast erleiden, wird es spannend. Holzpellets (nicht im Lieferumfang enthalten) heizen die Steinplatte binnen zehn Minuten auf. Dann wandern zwei selbst gemachte und eine TK-Pizza auf den heißen Stein. "Perfekto", jubelt Detlef 60 Sekunden später. "Sieht aus wie gemalt", findet auch seine Gattin. Bei den Hopfs behält Papa Remo recht. Die Salami-Pizza aus dem Froster ist nach einer Minute einfach nicht genießbar. Und auch Matthias verweigert gewohnt angefressen selbst ein kleines Stück von Huberts Pizza Hawaii mit viel Knoblauch. Wirklich "Hot" finden den Uuni 3 letztlich nur Detlef Steves und seine Frau Nicole.

Widget Balloon Bot Battle

4. Balloon Bot Battle
Richtig "auf die Fresse" gibt's beim nächsten Test. Das erkennen die Test-Kids Luis (5), Mika (9), Martha und Amira (beide 8), Mara (6), Marie (9), Dana (9) und Rey (8), Charlotte und Frederick (beide 6) auf den ersten Blick. Beim Spiel "Balloon Bot Battle" stehen sich zwei "Roboter" mit Köpfen aus blauen und roten Luftballons gegenüber. Ziel des Spiels – wie könnte es anders sein: Der Luftballon des Gegners muss zum Platzen gebracht werden. Und so prügeln die grimmigen Luftballon-Bots ohne weitere Regeln wie wild mit ihren Plastikfäusten aufeinander ein. Die Kids haben Spaß – komplett überzeugen kann das Spiel aus Großbritannien die jungen Tester aber nicht. 

5. C-Me Selfie Kamera
Weiter geht's mit einem Herzenswunsch von Hubert. In Hammelburg, Moers und Jülich wickeln die Allestester dieses Mal ein kompaktes Päckchen aus, das sich als eine Drohne entpuppt. "Ich habe immer zum Herrn Vox gesagt, dass ich einmal eine Drohne testen möchte", erklärt Hubert nach dem Auspacken der C-Me Selfie-Kamera mit leuchtenden Augen. "Kokolores" wittert dagegen Sozialarbeiterin Kathrin. "Da muss man sicher wieder erstmal irgendwas runterladen, damit das funktioniert." Und sie soll recht behalten. Auch ihr Mann Andreas beäugt die Mini-Drohne mit automatischer Gesichtserkennung und Verfolgungsmodus erstmal skeptisch. "Mir ist es scheißegal, ob das Selfie ein bisschen höher oder ein bisschen tiefer ist" echauffiert sich derweil Detlef über den Sinn und Zweck der fliegenden Kamera und verweist mangels Kompetenz an "irgendeinen Influencer-Beppo". Dann wird es kurz ernst. Detlef und Nicole machen sich berechtigte Gedanken zum Thema Daten- und Persönlichkeitsschutz und berichten von einer Spy-Cam über ihrem Grundstück. Auch Andreas und Kathrin wollen weder beim Duschen noch beim Sex von der Selfie-Kamera gefilmt werden. "Das will auch keiner sehen", legen sie unisono fest.

Gesteuert wird die "C-Me" per Smartphone. Laut Hersteller mit nur einem Finger. Die passende App muss zuvor heruntergeladen und installiert werden. Bei der "Kalibrikation" von Drohne und Smartphone bekommt Detlef dann doch noch seine obligatorische Krawatte. "Da tut sich gar nichts mit dem Scheißhaufen. Ich tret' das gleich einmal quer über die Wiese." Doch vom Beschimpfen allein hebt die Drohne erwartungsgemäß nicht ab. Matthias und Hubert legen deutlich mehr Geduld an den Tag und bringen das Flugobjekt tatsächlich zum Schweben. Mit den Modi "Find me" und "Follow me" kommen aber auch sie nur bedingt klar. An ein "Telespiel der 80er" fühlt sich Andreas beim Jungfernflug erinnert. Fluchpilot Detlef bringt die "C-Me" schließlich doch noch in die Luft. Wirklich vom Hocker reißt den Nörgler vom Niederrhein die fliegende Selfie-Kamera aber nicht. In Jülich zweifeln Kathrin und Andreas an der Technik und ein klein wenig auch an ihrem Verstand. Die Tester sind sich einig: Überzeugend ist anders. Ihr Urteil: Schrott.

AGT Gravierstift Widget

6. AGT Gravierstift
Nur einen Hauch technisches Verständnis, dafür eine große Portion Kreativität verlangt den Allestestern der nächste Testkandidat ab. Es flattert ein batteriebetriebener Gravierstift ins traute Heim von Ingrid und Otto, Steffi und Roland und der Familie Hopf. Der Stift soll mit seiner Diamantspitze auf nahezu jeder Oberfläche funktionieren und damit perfekt sein, um Geschenke aller Art mit einer persönlichen Note aufzuwerten. Bevor Steffi und Roland die Fresschüsseln ihrer französischen Bulldoggen gravieren, kommen Steffi spontan die Tränen. Der mit Abstand emotionalste Moment dieser Folge. Und dann: Schutzbrille auf! Stift an! Remo Hopf verpasst einem Bild aus bartlosen Tagen mühevoll eine liebevolle Inschrift. Otto ritzt unter den strengen Augen seiner Ingrid ein wackliges "O" in ihren Kaffeepott. In Wuppertal "verziert" Roland nach den Hundeschüsseln auch noch ein Cocktailglas. Ein filigranes Kinderspiel für den Ex-Mitinhaber eines Beautysalons. Der Stift tut offenbar, was er soll. Für das Talent (und das Datumsgedächtnis) der Künstler kann das Gerät aus dem Hause AGT freilich nichts. Remo Hopf ist semi-begeistert. Doch damit ist er allein. "In Sachen personalisierte Geschenke passt dieses Produkt genau rein", findet Junior Hopf und verleiht dem Gravierstift wie alle anderen Tester das Urteil: Hot.

Awin-Widget Discman

7. Discman
Selbst viele (junge) Erwachsene können sich kaum an das erinnern, was Vox seinen Mini-Testern als nächstes präsentiert. Der Discman (hier ein Modell von Lenco) kam in den 1980er Jahren als Nachfolger des Walkman auf den Markt. Paul (5), Cansin und Konstantin (beide 8), Emilia (7) und Max (8) sind zunächst ratlos, was sie mit der kleinen Kiste und den Kopfhörern anstellen sollen und stellen später verwundert fest, dass das Musikabspielgerät von anno dazumal nicht mal ansatzweise in die Hosentasche passt. Trotzdem finden die Knirpse den längst vergessenen Vorgänger von MP3-Player und Smartphone einstimmig "Hot".

8. Gold Lip
Mit einem im wahrsten Wortsinn goldenen Beauty-Produkt überrascht Vox danach seine erwachsenen Allestester. Und die üben sich zunächst im Entziffern und Übersetzen der englischsprachigen Werbebotschaften auf der Verpackung. "Da kriegste dicke Lippen von", bemerkt Steffi und Roland weicht sicherheitshalber ein Stück zurück. In Wahrheit geht es um "Gold Lip", eine glibberige Maske, die den Testern in nur 20 Minuten jüngere und vollere Lippen verspricht. Otto ist "von Haus aus skeptisch". Auch Steffi erwartet nicht allzu viel vom selbst ernannten Lippen-Booster. Ganz im Gegensatz zu Matthias Mangiapane, der sich viel von dem Produkt verspricht und die Anleitung direkt mitliefert: "Einfach aufmachen und anpeppen." Gesagt getan. Für den (eigentlich überflüssigen) Vorher-Nachher-Vergleich bemühen die Tester allerdings noch ein Zollstock. Einige Schmatzer später heißt es erstmal "Küssen verboten" – und selbst Matthias schafft es, 20 Minuten lang die Klappe zu halten. Ingrid findet die Gold Lip zumindest angenehm. "Arschkalt" nuschelt Roland durch die glänzende Gummilippe und Hubert glaubt, ein "Kribbeln" zu verspüren. Nach einem Blick in den Spiegel und mit dem Herz auf der Zunge fast Roland schließlich zusammen: In seinen Augen ist die "Gold Lip" ein "Schwachsinnsprodukt". Andere nennen es "Zeitvergeudung" oder "Abzocke". Kurzum: Eine dicke Lippe hat einschließlich Messungenauigkeiten und nach ausgiebigem Knutschtest keiner der Allestester davongetragen. Schrott.

Awin Widget Mister Pups

9. Mister Pups
Mindestens genauso alt wie der oben erwähnte Discman und zurecht in Vergessenheit geraten, ist ein "Spiel", das sich die Mini-Tester als nächstes vorknöpfen. Das Furzkissen oder wie es in den 2020ern heißt: "Mister Pups" und liegt getarnt einem Kartenspiel aus den USA bei. Bevor es losgeht, plaudern Mia (6), Johanna (7), Emilio und Medin (beide 10), Dana (9) und Rey (8), Edi (5) und Flora (9), Gregor (11) und Clemens (7) zunächst über die Dinge, die besser unter den Bettdecken ihrer Kinderzimmer geblieben wären. "Zu viel Information", findet auch Dana. Das Spielprinzip erinnert entfernt an den Kartenspiel-Klassiker Uno. Wer sich verzählt oder nicht aufpasst, wird von Mister Pups mit einem mutmaßlich geruchlosen Furz bestraft und verliert das Spiel. Stinkt zum Himmel? Von wegen. Klares Votum: Hot.

10. Twerk Pong
Spektakulär endet die aktuelle Folge von "Hot oder Schrott – die Allestester". Denn zum großen Finale dürfen auch die Großen ihrem Spieltrieb fröhnen. "Twerk Pong!" heißt das Action-Spaß-Spiel, das bei den trinkfesten Kölner Studenten, Detlef und Nicole und auf der Veranda von Steffi und Roland ausgepackt wird. Letztere haben keinen blassen Schimmer, was "Twerken" sein könnte. Detlef kann helfen: "Tanzen und dabei mit dem Arsch wackeln. Das soll unheimlich sexy sein", fachsimpelt der 50-Jährige. Um es kurz zu machen: Die Spielidee besteht darin, sich einen mit fünf Pingpongbällen gefüllten Pappkarton um die Hüfte zu schnallen und so lange mit dem Hintern zu wackeln bis die Box leer ist. Eine Steilvorlage für Detlef, der nach eigenen Angaben die Musik nicht nur im Blut hat. Zunächst verzweifelt der Hobbykoch allerdings schon daran, die Pappschachtel aka Tamponbox überhaupt zusammenzustecken. Bei Ehepaar Steves endet der Twerk-Contest mit einer faustdicken Überraschung. Bei den Studis hat Hauke im Duell mit Arne seinen Allerwertesten vorn und Roland stellt sich sogar auf den Kopf, um seine Box zu leeren. Mit dem lasziven Charakter des Twerk hat das alles nicht viel zu tun. Fazit: Roland und Detlef müssen sich das Partyspiel für Erwachsene schön trinken, um ihre Frauen zu bezwingen. Die sportlichen Studenten finden es so lala. 

Die Testprodukte vom 09.03.2021


1. AeYo
Kaum wurde das erste Paket geliefert, beginnt auch schon die Fragerunde: "Was ist denn das, ey?" möchte der 23-jährige Mickey Hopf wissen. Und auch Detlev zeigt sich anfangs noch ratlos, hat dann aber einen Geistesblitz und verrät seiner Frau: "Dat is wat zu fahren", freut er sich wie ein großer Junge. Denn schon wenige Minuten nach dem Zusammenbauen beginnt es in dem Allestester zu brodeln – bis es aus ihm herausplatzt: "Das passt einfach nicht, Nicole" fährt er seine Frau an. "Entweder sagt mir jetzt einer, wie das geht, oder ich gehe rein. Ganz einfach", droht er. In der Studenten-WG hingegen wirkt der Aufbau ein wenig unbeholfen, doch mit der geballten (Mannes-)Kraft und etwas Grips konnte der Roller montiert werden.

Doch kaum steht das Gefährt, wissen die Probanden immer noch nicht, was sie damit anfangen soll. Es wird gemutmaßt, dass der AeYo eine Mischung aus Einrad und Rollschuhen (Nicole) ist oder ein futuristisches Fahrzeug, auf dem man Inlineskaten kann (Timo). Und auch Familie Hopf tappt im Dunkeln und vermutet, dass der Roller zum Inlineskating mit Stützrädern genutzt wird. Laut Hersteller handelt es sich tatsächlich um ein Fortbewegungsmittel, das sicherer sein soll als Inlineskates und gesünder als Radfahren. Schade nur, dass es fast keiner (bis auf Arne) schafft, das Produkt richtig zu testen. Detlev hingegen ist so genervt, dass er den Test schon nach wenigen Sekunden genervt abbricht: "Für mich hat das nichts mit ordentlicher, adäquater Fortbewegung zu tun".

Cobrattack

2. CobrAttack
Nun sind die Kinder Romi (10), Moritz (6) und Mara (6), Johanna (7) und Mia (6), Gregor (11) und Clemens (7) sowie Jan (8) an der Reihe und dürfen das Spiel "CobrAttack" unter die Lupe nehmen. Die kleinen Tester haben allesamt Fragezeichen in den Augen, als sie den Karton überreicht bekommen. Schnell erkennen sie, dass es sich um eine gefährliche Schlange im Korb handeln muss, die einen Schatz bewacht – so lautet zumindest die gemeinsame Theorie. Dass es sich bei der Cobra um kein echtes Tier handeln kann, davon sind die Kinder überzeugt: "Das wäre ja sonst irre", lautet ein Fazit. Doch genug gefachsimpelt, es geht ans Eingemachte. Ohne Anleitung bauen die Kleinen das Spiel im Handumdrehen zusammen. Und auch sämtliche Funktionen finden die Tester im Alleingang heraus. Sie haben hörbaren Spaß daran, sich wie kleine Ninjas an den Korb heranzuschleichen, aus dem bei jeder falschen Bewegung eine Cobra springen könnte und die kleinen Räuber erschreckt. Ihr Resümee lautet einstimmig: "Hot!".

Visual Earwax Clean Tool

3. Endoscope Ear Pick
Nie wieder dreckige Ohren? Das verspricht der Hersteller des Endoscope Ear Pick. Der studierte Arne zeigt sich noch vor dem Gebrauch skeptisch: "Nie wieder Ohrenschmalz wäre schlecht. Es gibt ja einen Grund, warum er existiert". Schlau ist er. Und auch die restliche Studenten-WG sucht nach der Sinnhaftigkeit des Geräts. Das Gleiche gilt für Detlev, der nach dem Auspacken schon wieder bedient ist: "Wenn ich mir dat Ohr jetzt wachsen muss, dann gibt es hier ein Fratzengeballer, was seinesgleichen sucht." Doch keine Panik: Das HD-Gehörgang-Reinigungswerkzeug (wie es Steffi richtig vorliest) soll die Ohren säubern. Und zwar an Stellen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Möglich wird das durch eine Minikamera, die via App mit dem Handy verbunden wird, ein LED-Licht sowie speziellen Reinigungstools. Das Zusammenbauen stellt für alle Tester kein Problem dar, auch die Bedienbarkeit scheint – bis auf ein paar Verbindungsprobleme – leicht zu sein. In der Praxis kommen jedoch alle zur gleichen Erkenntnis: Das Gerät taugt leider nichts. Detlev trifft es auf den Punkt: "Das ist völliger Quatsch". 

4. Ciorba de burta
In der nächsten Runde gibt es endlich mal wieder was Leckeres zu essen – dachten Emily (8) und Hannes (7), Gregor (11) und Clemens (7), Moritz (6) und Maxim (6) sowie Jan (8) jedenfalls. Denn kaum wurde das rumänische Gericht "Ciorba de burta" serviert, ein warmes Mittagessen, ploppten den kleinen Testern fast die süßen Knopfaugen aus dem Gesicht. "Boah, ihh – da ist irgendwas drin, das sieht aus wie Kotze" sind nur ein paar der ehrlichen Reaktionen, die das Entsetzen der Kinder zum Ausdruck bringen sollen. Probieren möchten die scharfe Kuttelsuppe aus Gemüsebrühe, Knoblauch, Joghurt, Zitrone, Essig, Chili und Kuhmagen die wenigsten, die zwei Mutigen nippen jedoch vorsichtig am Löffel und verziehen angeekelt ihre Gesichter. "Das ist Schrott", lautet ihr vernichtendes Urteil.

Zlideon

5. ZlideOn Ersatzschieber
Bevor es mit dem nächsten Test weitergeht, gönnt sich das Ehepaar Kneidinger erst einmal zwei oder drei Schlucke aus dem kürzlich wiedergefundenen Flachmann. So viel Zeit muss sein. Danach geht es ans Eingemachte: Der ZlideOn Ersatzschieber stellt Ingrid und Otto vor eine große Herausforderung. Wie sie und die anderen Tester schnell herausgefunden haben, handelt es sich um ein Reparatursatzset für Reißverschlüsse aus Kunststoff und Metall. Die Aufgabe besteht hier also darin, einen kaputten Reißverschluss auszutauschen. Und wie es der Zufall will, konnte in jedem Haushalt ein defektes Exemplar ausfindig gemacht werden. Nachdem sich Detlev schon an der Anleitung wieder einmal die Zähne ausbeißt und schnaubt: "Die Beschreibung ist für’n Arsch", gelingt Nicole der Austausch nach kurzer Zeit. Ingrid probiert sich an einer Tasche, kommt jedoch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis, sodass Otto den Test beendet und enttäuscht feststellt: "Also muss ich dir eine neue Tasche für zehn Euro kaufen". Während Roland in der Vergangenheit ein traumatisches Erlebnis mit seinem Reißverschluss hatte und seitdem nur noch Hosen mit Knöpfen trägt, gelingt Steffi das Einfädeln nach anfänglicher Skepsis. Trotzdem ist sie von dem Produkt nicht überzeugt. Detlev findet es zum Schluss plötzlich doch "ganz geil".

6. Selfie-Mic
So aufgebracht wie bei diesem Produkttest hat man Ingrid selten gesehen: Kaum durfte sie das Selfie-Mic (noch freudig erregt) auspacken, macht sie ihrem Ärger Luft. "Ich möchte mit einem Mikrofon überhaupt nichts zu tun haben. Und wenn die ganze Welt eins benutzt, ICK NICHT!", entfährt es ihr und lässt ihren Mann allein im Wohnzimmer zurück. Bei Hubert und Matthias gehen die Meinungen ebenfalls auseinander. Während sich Falla über den Test freut, zeigt sich Mecker-Mangiapane not amused über das Produkt. "Oh mein Gott. Um Karaoke zu singen, muss ich im Normalfall erstmal einen im Tee haben", zeigt er sich wenig begeistert. Sein Mann hingegen findet die Idee super lustig und schmettert einen Klassiker von Jürgen Marcus durchs Mikro. Die Idee hinter dem Produkt ist, Karaokelieder live mit dem Handy aufzunehmen und anschließend mit Freunden zu teilen. Steffi ist sofort on fire, als sie das hört, obwohl sie ehrlich zugibt, kein Gesangstalent zu sein. Im Gegenteil: "Ich als Schlagerstar wäre eine Katastrophe. Ich habe kein Taktgefühl – aber scheissegal, Hauptsache Spaß". Richtig so! Nachdem sie Biene Maja voller Inbrunst ins Mikrofon grölt, traut sich auch Roland ans Mikrofon. Am Ende hatte wenigstens die Hälfte der Testrunde ihren Spaß daran – außer Otto, der mit technischen Schwierigkeiten kämpfen musste. Dafür bekam Ingrid zur Besänftigung ihr eigenes Ständchen, als ihr Mann fast auf Opern-Niveau "Granada" live zum Besten gab. Chapeau, Otto!

Teppichklopfer

7. Teppichklopfer
Warum immer nur neue Produkte testen, wenn es so viele Dinge gibt, die insbesondere Kinder (noch) gar nicht kennen? In diesem Fall handelt es sich um einen klassischen Teppichklopfer, der den Test-Junioren vorgelegt wird. Ist das eine Pfanne? Oder ein Tennisschläger aus Holz? Die Kurzen stehen vor einem Rätsel, das nur Jan zu lösen vermag. Der weiß sofort, was das ist und wofür man es braucht – ihm kann keiner was vormachen. Nachdem die Kinder den Klopfer am frisch eingesauten Teppich ausprobieren durften, werden die wildesten Theorien aufgestellt, seit wann es das Produkt wohl geben mag. "Seit dem Steinzeitalter", sind sich die Mädchen sicher. "Auf jeden Fall in der Ritterzeit", wissen es die Jungs besser. Manchmal ist es einfach nur lustig, den Kleinen beim Raten zuzugucken.

8. Luxus-Luftbett
Wenn sich ein Matthias Mangiapane so positiv über ein Produkt äußert, dann will das schon was heißen. Ein Luxus-Luftbett in Queen-Size-Größe entlockte dem oft schnell genervten Reality-Star ein Kompliment der oberen Güterklasse: "Das ist schon eine tolle Sache". Doch warum begeistert ihn ausgerechnet eine aufblasbare Matratze inklusive Rahmen? Ganz einfach: weil es sich von alleine auf- und auch wieder abbaut. Alles, was man dafür tun muss, ist den On-Off-Schalter zu betätigen. Danach sorgt eine integrierte Pumpe dafür, dass sich das Bett ganz alleine aufbläst und eine Last von bis zu 180 Kilogramm trägt. Für die Studenten-WG eine direkte Einladung, sich mit vier Mann gleichzeitig darauf zu legen. Und siehe da, auch die junge Generation ist sichtlich angetan. "Das ist wirklich stabil, Junge", entfährt es einem Mitbewohner. Das Quartett ist sich einig, dass sie ihre Gäste nie wieder loswerden würden, wenn sie so ein Luxus-Luftbett hätten. Und was sagen Ingrid und Otto dazu? Die finden das Produkt einfach nur schön.

Chow Crown

9. Chow Crown
Bei diesem Spiel aus den USA bekommen Jill (6), Anni und Maja (11), Emilio und Medin (10) Unterstützung von Detlev. Der freut sich einfach nur, dass er endlich mal nichts zusammenbauen muss – und natürlich kommt es, wie es kommen muss: Chow Crown wird in Einzelteilen geliefert. "Ich teste hier mit Kindern, weil ich dachte, da muss ich nichts aufbauen. Und jetzt kommt ihr mir mit sowat?", echauffiert er sich. Ein Glück haben die jungen Tester deutlich mehr Spaß daran das Produkt zusammenzubauen. Dabei handelt es sich um eine Art Krone mit vielen kleinen Gabeln, auf die etwas zu Essen gesteckt wird. Anschließend muss der oder die Trägerin nur mit Kopfbewegungen versuchen, die Snacks in den Mund zu befördern. Die Kinder haben sichtlich ihren Spaß daran, wie Detlev als Erster in den Ring steigt. Und auch der kriegt sich vor Lacken kaum noch ein. "Das Spiel ist der Knaller", lautet sein Urteil. Und auch die Junior-Tester finden es "hot".

Pie Face

10. Pie Face Cannon
Zum Schluss dürfen auch die Erwachsenen noch ein Spiel testen, das dem einen oder anderen Zuschauer schon bekannt vorkommen dürfte: Pie Face Cannon ist der Nachfolger des beliebten Spiels, dessen zwei vorherige Versionen auch schon bei "Hot oder Schrott" getestet wurden. In dieser Ausgabe gibt es eine Kanone, mit deren Hilfe die Sprühsahne auf den Gegner – genauer gesagt sein Gesicht – geschossen wird. Andreas und Kathrin sind hellauf begeistert: "Geil, ich wollte das schon immer mal testen". Und sogar Detlev und Nicole können dem Spiel etwas abgewinnen. Das Gleiche gilt für die Studenten-WG. Alle toben sich solange daran aus, bis auch der letzte Tester einen Klecks Sahne im Gesicht hängen hat. Ein großer Spaß für Groß und Klein, immerhin ist "Pie Face" ab fünf Jahren zugelassen.


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