FC Bayern München: Thomas Müller kritisiert Schiedsrichter nach Niederlage in Augsburg

Eine überraschende Niederlage beim FC Augsburg hat die Bayern geschockt. Thomas Müller sieht auch eine Teilschuld beim Schiedsrichter.

FC Bayern München: Thomas Müller kritisiert Schiedsrichter nach Niederlage in Augsburg

Eine überraschende Niederlage beim FC Augsburg hat die Bayern geschockt. Thomas Müller sieht auch eine Teilschuld beim Schiedsrichter.

Thomas Müller hat nach der 1:2-Niederlage seines FC Bayern München beim FC Augsburg Schiedsrichter Daniel Siebert kritisiert. Anlass war ein nicht geahndetes vermeintliches Foulspiel an Serge Gnabry vor dem 0:1.

"Da haben wir vielleicht bisschen Pech mit dem Schiedsrichter. Das war keine Vorteil-Situation. Das haben wir auch schon auf dem Spielfeld besprochen, aber der Schiedsrichter wollte bei seiner Meinung bleiben", sagte Müller bei DAZN.

Müller sieht Schiedsrichter mit Teilschuld an Bayern-Niederlage, zeigt sich aber auch kritisch mit der Mannschaftsleistung

Daniel Siebert hatte sich nach einem harten, aber durchaus fairen Einsteigen gegen Gnabry dazu entschieden, den Augsburger Angriff nicht abzubrechen. Für Müller eine klare Fehlentscheidung: "Er hat gesagt, dass sich Serge da fallen lassen muss. Aber, wo kommen wir denn da hin?!"

Als Hauptgrund für die Niederlage erachtet Müller aber die nachlässige Abwehrleistung seiner Mannschaft. Die "erforderliche Griffigkeit" habe schlichtweg gefehlt, sagte der Nationalspieler, der in Augsburg sein 600. Pflichtspiel für die Münchner gemacht hatte.

Besonders vor der Pause habe der FC Bayern kein gutes Spiel gezeigt. "Wir haben es uns in der ersten Halbzeit nicht verdient", sagte Müller und schob nach: "Sie war sehr schlecht. Wir haben Bälle verloren, Flanken kamen schlecht. Das ist ein bitterer Rückschlag für uns und unser Selbstverständnis."